Pro Tribus Tribuswinkel

Unsere nächste Exkursion: Naturdenkmal Schwechatauen mit fachkundigen Erläuterungen von Mag. Martin Prinz 

Herbst in der Au und die Regeneration des Auwaldes nach Hochwasser und Windwurf

Treffpunkt: Samstag 26. September 2026, 9 Uhr

(Ersatztermin bei Schlechtwetter: 3. Oktober 2026)

Parkplatz Tenniscenter Wunderlich

Schloßallee 32

2512 Tribuswinkel

keine Anmeldung erforderlich, festes Schuhwerk empfohlen, Teilnahme auf eigene Gefahr

Seit dem letzten schweren Hochwasser und dem gleichzeitigen Windwurf im September 2024 hat sich die Schwechatau begonnen zu regenerieren.

Der Biologe Mag. Martin Prinz wird uns auf die besonderen Veränderungen im Naturdenkmal hinweisen, zum Beispiel wie die Natur aus dem Chaos heraus immer wieder Neues hervorbringt. Auch auf die Besonderheiten des herbstlichen Auwaldes wird eingegangen werden.

Vom Treffpunkt beim Tenniscenter Wunderlich gehen wir in die zugänglichen Bereiche des Naturdenkmals Schwechatau. Wir bestaunen eine Naturlandschaft, die durch die Gewalt der Hochwässer immer wieder verändert wird. Mag. Martin Prinz wird uns Wissenswertes und Interessantes über die Pflanzen- und Tierwelt, aber auch über die prägenden physikalischen Faktoren erzählen.

Je nach Interesse der Teilnehmer und Dauer der Erklärungen endet der offizielle Teil der Exkursion etwa zwischen 11 und 12 Uhr.

Optional besteht danach die Möglichkeit eines Beisammenseins beim Heurigen.

Bei unklarem Wetter oder Fragen rufen Sie bitte die Handynummer 0677 620 009 44 an.


Pro Tribus Tanzgruppe

Angela Dürr leitet die Tanzgruppe 2x im Monat, jeweils am Dienstag von 9.00 bis 11:00 im kleinen Fuhrmannsaal in Tribuswinkel am Kirchenplatz (Aufgang Fuhrmannsaal). Im Sommer findet das Tanzen bei schönem Wetter im Freien statt. Meistens im Schlosspark oder an einem Ort der jeweils bekanntgegeben wird. Es werden Kreistänze getanzt auch Tänze aus aller Welt mit leichten Schrittkombinationen. Beim Tanzen werden nicht nur Gleichgewicht, Körper- und Raumkoordination, sondern auch Geist und Gedächtnis trainiert. Bequeme Kleidung und bequeme Schuhe oder Socken genügen.


Die nächsten Termine 2026:

25. August, 8.+ 22. September, 6.+ 20. Oktober, 3.+ 17. Nov, 1.+15. Dez.

Unkostenbeitrag: 5 Euro


Den Rundgang durch den Ort mit den dritten Klassen der VS Tribuswinkel unternahmen wir heuer bei hohen Temperaturen am 26. und 29. Juni 2026 und zeigten den Kindern das alte Tribuswinkel anhand von Fotos.

Besonders am Montag, dem 29. Juni, war die Temperatur am Vormittag schon hoch. Wir haben daher die Ortsrunde angepasst und als kühlste Orte den Wr. Neustädter Kanal, die Kirche und den Schlosskeller (!) besucht. Natürlich sind wir auch auf den Turm, in das Museum und wieder hinunter in die Schlosskapelle gegangen.

Dieser Bereich des Kellers, mit seinem alten Gewölbe war noch unter Doblhoff ein Weinkeller. Familie Urban baute hier einen Öltank für die Heizung ein, der nach dem Umbau in eine Gasheizung wieder entfernt wurde. Dieser ehemalige Weinkeller liegt an der Hofseite in ca. 3 m Tiefe und hat keine Fenster – entsprechend kühl war es hier! Der nebenan befindliche Kellerteil war 1945 ein Luftschutzbunker, wo auch die Kinder der Schule bei Alarm Zuflucht gefunden haben. Da gab es einiges Erstaunen bei dieser Volksschulgruppe!


Am 22. Mai gab es den Neubürgerempfang, wo auch alle Ortsteile von Traiskirchen mit einem Bus bereist wurden. Wir haben dazu die Schlossbesichtigung durchgeführt und etwas von Tribuswinkel erzählt. Am Foto die Neubürger mit Bürgermeisterin Sabrina Divoky, die als Reiseleiterin tätig war.

 

Am Gang im 2. Stock vor unserem Museum präsentierten wir einige A0 Plakate zum Thema Schloss und Schlossgarten, die wir in besserer Qualität neu drucken haben lassen.


„Rettet die Schwechatau“ – Ein Versuch den Staudenknöterich zu reduzieren 

Nach dem Vortrag von Herrn Holluger am 13. März 2026 haben wir uns mit Mag. Martin Prinz und Dr. Norbert Sauberer über die richtige Vorgangsweise besprochen.

Wir haben ein passendes Grundstück in Tribuswinkel ausgesucht, das leicht zu erreichen ist.

Hier haben wir, mit Einwilligung des Eigentümers, im April 2026 begonnen den Knöterich abzuschneiden oder auszureißen.

Am 13., 27. April und am 18. Mai haben Christl, Gundi, Charly, Walter und ich diesen Versuch unternommen. Allerdings mussten wir feststellen, dass der Staudenknöterich schneller wächst, als wir ihn entfernen können. Wir haben uns dann (Foto rechts) auf die Stellen am Weg in Richtung Schlosspark konzentriert, damit der Knöterich nicht in den Park kommt. Leider war der Versuch am Grundstück an der Schwechat nicht erfolgreich. Man sieht zwar, dass der Staudenknöterich an der Versuchsstelle nicht so dicht ist, das dürfte aber nur von kurzer Dauer sein.

F. Schmit


Unsere letzte Exkursion am 11. April 2026: Natur erleben rund um Traiskirchen 

Bei bestem Wanderwetter hatten wir zu einer spannenden Exkursion entlang des Wiener Neustädter Kanals bis hin zur Urbanus-Kapelle eingeladen.

Unter der fachkundigen Leitung von Martin Prinz erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleich zu Beginn interessante Einblicke in den artenreichen Öko-Rastplatz, der im Zuge der Landesausstellung 2019 von der Gemeinde gestaltet worden ist.

Nach einer kurzen Einführung zu den unterschiedlichen Lebensräumen entlang des Kanals führte die Route über die Pfaffstättner Feldbrücke weiter durch die idyllischen Weingärten in Richtung „Busserl-Tunnel“ und Urbanus-Kapelle. Entlang des Weges bot sich den Naturinteressierten eine beeindruckende Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der vielfältigen Flora der Weingärten, sowie den besonderen Lebensbedingungen entlang der wärmebegünstigten Bahntrassen. Rund um den „Busserl-Tunnel“ ergänzte Walter Rychli die Exkursion mit spannenden historischen Hintergründen zum ersten Eisenbahntunnel Österreichs.

Vom erhöhten Aussichtspunkt aus wurden schließlich auch die geologischen Besonderheiten der Region sowie die bewegte Geschichte des Wiener Neustädter Kanals anschaulich vermittelt.

Einen stimmungsvollen Abschluss fand die Wanderung schließlich bei der Urbanus-Kapelle, wo die Eindrücke des Tages noch einmal gemeinsam reflektiert wurden.


Faschingssamstag am Kirchenplatz in Tribuswinkel

Der Faschingssamstag war gut besucht, alle Linsen und die 100 Lose konnten wir verkaufen. Da der Faschingswagen im Stadel wegen der dortigen Baustelle nicht zu verwenden war, haben wir heuer das Gestell für den Punschverkauf dafür hergerichtet.

Bei der Räumung am Kirchenplatz sind vom alten ADEG Geschäft der Familie Patleych noch allerhand Werbereste aufgetaucht, mit denen wir unseren Stand dekoriert haben. Die angeführten Preise sind natürlich noch aus der Schilling-Zeit!

Der Gesamterlös der Lose betrug € 1300.- und wird an eine bedürftige Familie in Tribuswinkel gespendet


Fernsehbeitrag über die Geschichte der „Marmelade“

Ein interessantes Erlebnis war der Besuch von dem ORF-Team Rupert Reiter-Kluger (Studio 2), das einen Film zur Geschichte der „Marmelade“ erarbeiteteDer Kulturstadtrat Robert Eichinger hatte dafür den Kontakt vermittelt. Anfangs war nicht ganz klar, was genau die Reporter vorhatten. Eine Besichtigung der Marmelade kam offenbar aus Zeitgründen nicht zustande. Schließlich ersuchten sie unsZeitzeugen zu finden, was uns auch gelungen ist. Frau Gschiegl und Herr Gratzl erklärten sich bereit dazu. Vor den Aufnahmen trafen wir uns noch mit ihnen, sahen Fotos durch und frischten Erinnerungen auf.

Am 26 1. 2026 fand das Interview statt, drei ORF-Mitarbeiter führten es in unserem Museum sehr professionell durch und verwendeten Ausschnitte davon für das Video. Auch interessante Drohnen-Aufnahmen der Marmelade sind in dieser Dokumentation zu sehen. 

Das 5min „Marmelade-Video“ des ORF hier:

 

Wenn auch unser Verein nicht angeführt wurde, freuen wir uns trotzdem über den gelungenen Beitrag zur Zeitgeschichte von Tribuswinkel.

An dieser Stelle möchte ich erinnern, dass wir immer an alten Geschichten aus Tribuswinkel interessiert sind. Wenn Sie uns etwas erzählen möchten, rufen Sie bitte Christl, Monika, Gundi oder Friedrich Schmit (0664 7385 9707) an.

Friedrich Schmit


Ausstellung „Die Doblhoffs 1877 – 1916 in Tribuswinkel“

Die Geschichtegruppe von Pro Tribus hat wieder ganze Arbeit geleistet! 

In ungezählten Stunden durchforsteten sie ein Jahr lang Archive, stöberten in Datenbanken, suchten nach geeigneten Fotos, tüftelten an Formulierungen und rekonstruierten mit künstlicher Intelligenz sogar den Innenhof des Schlosses Tribuswinkel, wie er zur Zeit der Doblhoffs ausgesehen haben mag.

Zur Führung durch die Ausstellung war der Turmsaal um 15 Uhr zum Bersten voll. Vorsorglich hatte man diesmal noch mehr Bänke als 2024 aufgestellt, doch selbst diese reichten für die mehr als 80 Zuhörer nicht aus und es mussten viele stehen. Dies tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Sachkundig präsentierten die Referenten anhand von großformatigen Schautafeln dem interessierten Publikum, wie das Schloss und der Park um 1900 aussahen, wie man zu dieser Zeit wirtschaftete und lebte und welche Rolle Rudolf Doblhoff und seine Frau dabei einnahmen.                                                                                                                                           

Im Anschluss an die Präsentation gab es regen Gedankenaustausch, während stetig neue Besucher in den Turmsaal strömten. Da die Präsentation wegen des komplexen Themas heuer etwas textlastig ausfiel, wurde eine Broschüre angeboten.

Auch unser liebevoll gestaltetes Museum war rege frequentiert, Monika Locker war Ansprechperson im Museum und Walter Rychli betreute die Fotoschau und den Bücherverkauf.


Broschüre in A4, 58 Seiten in Farbe um € 12.-

 

Tribuswinkel vor 150 Jahren, Baron Rudolf Doblhoff als Gutsherr und Schlossbesitzer, Bürgermeister und Reichratsabgeordneter, Gründer der Wiener Molkerei.

Der Wirtschafts- und Schafflerhof, Der Schlossgarten, der Doblhoffpark, das Leben der Familie im Schloss


Spendenübergabe

Am 27., 28. und 29.06. 2025 spielte die Pro Tribus Theatertruppe Tribuswinkel vor dreimal ausverkauftem Haus im Leopold Fuhrmannsaal das Stück „Madame es ist angerichtet“ von Marc Camoletti

Wie jedes Jahr spielten wir auch heuer wieder für einen guten Zweck.

Diesmal für den Therapiehof Regenbogental in Leobersdorf, wo seit mehr als 16 Jahren ein interdisziplinäres Team, bestehend aus PalliativmedzinerInnen, PsychologInnen, TherapeutInnen, PädagogInnen, BetreuerInnen und jede Menge Tiere (Pferde, Lamas, Hunde, Katzen, Kaninchen, Hühner….) Kinder und deren Familien in Zeiten von Krankheit ,Tod und Trauer begleiten.

Neu ist ein gemütlicher, gut ausgestatteter stationärer Wohnbereich, der betroffenen Familien eine Kraft spendende Auszeit bis zur Dauer von 2 Wochen ermöglicht.

Wir hoffen, durch unsere Spende von 5000 Euro mithelfen zu können, einer betroffenen Familie einen Aufenthalt dort zu ermöglichen.

Wir bedanken uns bei allen unseren Gästen, bei der Gemeinde Traiskirchen und allen, die ehrenamtlich mitgeholfen haben, damit dies ermöglicht werden konnte.


Naturkundliche Exkursion in das Naturdenkmal Schwechatauen

Wir hatten Wetterglück und die Schwechat nach der September Überschwemmung war so interessant, dass sich etwa 70 Teilnehmer am Samstag, 5. April 2025 um 9 Uhr beim Schlosseingang einfanden.

Über den Schlosspark marschierten wir bis zur Schwechat und auch entlang des Flusses, wobei wir immer wieder anhielten und uns die Biologen Dr. Norbert Sauberer und Mag. Martin Prinz die naturkundlichen Besonderheiten nahebrachten, z.B. die einzige Wildbiene, die 6 Jahre lebt, verschiedene häufige, aber auch seltene Pflanzen, Sträucher und Bäume, mit welchen Strömungsgeschwindigkeiten große Schottersteine und feiner Sand abgelagert werden, die Bedeutung des Totholzes, das im Inneren extrem viele Lebewesen beherbergt, usw.

Wir schätzten die für uns Laien verständlichen Erklärungen und danken den beiden Biologen für die exzellente Führung. Im Anschluss erhielten wir noch folgende Zuschrift:

„Ich möchte mich von ganzem Herzen für den fachkundigen Ausflug bedanken. Sympathische und kurzweilige Lehre der Natur mit den Experten die immer um ein gutes Zusammenspiel von Natur und Mensch bemüht sind und hoffentlich noch viele Menschen anregen auf die Natur zu achten. Herzlichen Dank und ein schönes Wochenende Christine Heindl-Dietrich“



 

Ehrung des Dorferneuerungsvereins Pro Tribus durch die Stadtgemeinde Traiskirchen

 

Mag. Herbert Morgenbesser wurde für sein langjähriges, sehr erfolgreiches Wirken als Seelsorger und Pfarrer in den Pfarren Tribuswinkel und Oeynhausen und Friedrich Schmit für seine sehr engagierte Tätigkeit und langjährige Leitung des Dorferneuerungsvereines PRO TRIBUS mit dem Goldenen Ehrenzeichen ausgezeichnet.


Am Foto (von links) :
Bürgermeister Babler, Herbert Morgenbesser,
Roswitha und Friedrich Schmit