Vereinsgründung
Wie alles begann - Vereinsgeschichte


Pfingstmontag, 19. Juni 1986:

Eine Grenzwanderung von der Pfarre „Erwachsenenbildung“ wurde von Peter Heilegger organisiert und von Ing. Josef Bartmann geführt.

An der Grenze zu Pfaffstätten in der Josefsthalerstraße wird das ehemalige Kreuz erklärt – ein Raunen geht durch die Teilnehmer, dass dieses Kreuz wieder errichtet werden sollte.

19. September 1987:

Feierliche Einweihung des „Dreieckigen Kreuzes“ unter Teilnahme der FFW, Musikverein, Volkstanzgruppe und der 3 Chöre – ca. 500 Besucher.

Die Errichtung des Kreuzes und diese Feier haben gezeigt, dass in Tribuswinkel „etwas“ fehlt.

Vorsprache im Landhaus bezüglich der Situation in Tribuswinkel:

Die Teilnehmer erhalten Unterlagen (Statuten etc.) für die Dorferneuerung, welche im Anschluss für unseren Verein aufbereitet werden.

Fr. Bartmann schreibt 1991:

Vorsprache in der Dorfwerkstatt für das Industrieviertel, DI Ing. Walter Kirchler , sehr informativ, aufbauend und hilfsbereit, daher am

25. Juni 1991 Gründungsveranstaltung des Dorferneuerungsverein PRO TRIBUS.

Wahlvorschlag:

Vorsitzende: Rosamunde Bartmann

Stellvertreter: Hans Joachim Schütz, Ing. J.H. Rotter

Kassier: Peter Heilegger, Gertraude Wagner.

Schriftführer: Annelotte Kager

Viele Teilnehmer erklären sich bereit, Informationsblätter auszuteilen.

Frau Rosamunde Bartmann wird die Obfrau des Vereins und führt ihn äußerst engagiert und umsichtig bis 2006.

Ihr früher Tod 2008 hat uns alle sehr betroffen. Wir schulden ihr ganz besonderen Dank.

Foto oben: Fr. Bartmann bei der Hauptversammlung 2005


Ab 2007 leitete Karl Piffl den Verein Pro Tribus

Foto: Karl Piffl beim Sommerfest 2012

Karl Piffl war nach seiner Pensionierung im Verein Pro Tribus in der Geschichtegruppe tätig und bereits ab 2005 ein aktives Mitglied.

Gemeinsam mit Ihm haben wir die Ausstellung „ Gewässer in Tribuswinkel“ geplant und im März 2006 durchgeführt. Auch eine Broschüre wurde erarbeitet bei der er bereits mitwirkte.

Schon 2007 hat er von Fr. Bartmann den Verein als Obmann übernommen und viel Zeit und Engagement in die Führung investiert.

Durch die Veränderungen war auch eine Adaptierung der Räumlichkeiten und Übersiedlung der Unterlagen in das neue Vereinslokal eine der ersten Herausforderungen für ihn.

Regelmäßige gemeinsame Arbeitssitzungen an den Montagen wurden für Ihn und uns zu einem Fixpunkt der Woche.

Bereits 2007 organisierte den ersten Busausflug zu einer Landesausstellung, regelmäßige Wiederholungen folgten.

Die Organisation von Fasching- und Sommerfesten war eine Tradition die er weiterführte.

Die Gruppe Öffentlichkeitsarbeit hat er selbst geleitet.

Eine vierteljährlich erscheinende Vereinszeitung war Karl ein besonderes Anliegen. So konnte er 2008 die 60. Ausgabe der Tribuswinkler Dorferneuerungs-Zeitung ausgeben.

Im Oktober 2009 eröffnete Karl die Ausstellung „Einst und Jetzt“ im Schloss Tribuswinkel.

Für diese Ausstellung und das dazugehörende Buch konnte Karl 2010 einen Preis der
NÖ – Landesregierung für Pro Tribus vom Landeshauptmann entgegennehmen.

Gemeinsam organisierten wir unsere 20 Jahr Feier im Schlosshof im Juni 2011. Auch das Buch „Geschichten und Gschichterl’n“ ist in seiner Zeit entstanden.

Besonders beschäftigte Karl sich mit Archivierungsarbeiten, so wurden alle Ordnerseiten mit Nummern versehen und die Erstellung einer Datei begonnen.

Er vertrat Pro Tribus als Obmann bei allen Gemeindeanliegen, war immer bei den Informationsgesprächen dabei und konnte so eine sehr gute Beziehung mit den Gemeindevertretern herstellen.


Die Unterkonstruktion für den neuen Naturlehrpad wurde nach seinen Vorstellungen angefertigt und 2011 eingebaut.

2012 konnte Karl noch den neu hergestellten Naturlehrpfad mit der Ökogruppe von Pro Tribus eröffnen, der ihm ein besonderes Anliegen war, sicherlich auch durch die Nähe zu seiner Wohnung.

Am Foto von rechts:
Karl Piffl bei der Einweihung des neuen Naturlehrpfades 2012,
daneben Hr. Schmit,
Fr. Rychli, Fr. Haslinger und Bgmst. Kainz aus Pfaffstätten.

Durch diese vielen gemeinsamen Arbeiten, haben wir Karl als witzigen, aber auch sehr sensiblen Menschen kennen gelernt. Auf diese Weise ist ein Vertrauensverhältnis entstanden, von dem wir alle profitiert haben.
Den Satz „Gemeinsam können wir viel erreichen“ hat er oft erwähnt.

Danke für den jahrelangen Einsatz für Pro Tribus, in der Dorferneuerung, aber auch für Tribuswinkel.

Karl Piffl ist 2012, nach kurzer schwerer Krankheit, verstorben.