Übersicht

„650 Jahre Pfarre Tribuswinkel – 
von der Gründung 1368 bis zur Neuerrichtung 1732“

Vor ungefähr einem Jahr hat die Geschichtegruppe von Pro Tribus gemeinsam mit einigen Pfarrgemeinderäten von Tribuswinkel mit der Planung und Sichtung der Unterlagen für eine Ausstellung zum Pfarrfest begonnen.

Wir schauten die Dokumente in der Pfarre durch und stellten auf elf Tafeln den Zeitraum von der Gründung der Pfarre bis zum Neubau der Kirche dar.

Die Ausstellung beginnt im Jahr 1304 mit der ersten Erwähnung eines Pfarrers, der in der Schlosskapelle tätig war. Wolfgang von Winden, der damalige Schlossbesitzer, errichtete für sich und seine Nachkommen 1368 eine gotische Kirche und einen Pfarrhof.
Er stattete diese neue Kirche mit vielen Besitzungen aus, um den Lebensunterhalt des Pfarrers zu sichern. Die Winden hatten auch das Patronat über, das erst mit dem Aussterben an die verwandte Familie der Starhemberg überging. 
Bei der Ausstellung zeigten wir in einer Vitrine einige Abschriften von 1666 und 1737 der Stiftungsurkunde (von 1368).
Die bei den Renovierungsarbeiten im Jahr 2000 in der Kirche vorgefundenen Gräber haben wir auf einer eigenen Tafel dargestellt, die Lage der Windengräber in der Kirche ergaben dann die Position der alten Kirche.
Im Jahre 1729 kam der Pfarrer Michael J. Hübner nach Tribuswinkel. Er fand eine alte gotische 
Kirche vor, die nach dem Brand von 1701 und den Kriegen in sehr schlechtem Zustand war.
Der Pfarrhof war – nach seinen Aufzeichnungen –  sogar das schlechteste Bauernhaus im Ort.
Pfarrer Hübner konnte den damaligen Patronatsherren Guidobald Graf und Herrn von Starhemberg überzeugen, die Kirche und den Pfarrhof in Tribuswinkel neu zu bauen.
So wurde die alte gotische Kirche 1730 abgerissen und an dieser Stelle innerhalb eines Jahres eine vom Hofarchitekten Martinelli geplante Kirche errichtet und 1732 feierlich eingeweiht.
Pfarrer Michael Hübner war in seinen Aufzeichnungen sehr genau und hat Vieles für seine Nachfolger niedergeschrieben. Er dokumentierte auch die alte Kirche, sogar mit einem Plan im Maßstab der Klafter, sein „Weitblick“ war aus heutiger Sicht unglaublich.

Infolge seiner genauen Beschreibung und mithilfe des Plans konnten wir ein Modell der alten Kirche und des Pfarrhofes bauen, das wir bei der Ausstellung präsentierten.

Die Theatergruppe Tribuswinkel präsentierte 3 Vorstellungen:

„Jetzt nicht, Liebling“

Am 15., 16. und 17. Juni lud die Tribuswinkler Theatergruppe zu ihren Aufführungen der Komödie „Jetzt nicht Liebling“. Spielort war der „Rosamunde – Stadl“ – ein Stadl, der seit Jahren als Lagerraum und Abstellplatz verwendet wurde und dementsprechend voll geräumt war. Gemeinsam mit einigen fleißigen Helfern konnte dieser Stadl aber entrümpelt, aufgeräumt und liebevoll für die Aufführungen schön gemacht werden.

Die Abende waren ein voller Erfolg – das Wetter spielte mit, das Ambiente lud zum Verweilen und zu netten Gesprächen ein und die Kritiken waren fabelhaft. Nicht zuletzt deshalb, weil der Stadl wieder „zum Leben erwacht“ war, viele kannten ihn bereits aus Kindertagen, schon damals standen die Türen offen und er galt als Ort, an dem Menschen zusammenkamen. Genau das wird jetzt wieder öfter der Fall sein.



Aber auch der Erlös in der Höhe von € 5.000,- war ein Erfolg und so konnte die Theatergruppe, die diesen jedes Jahr einer anderen gemeinnützigen Organisation spendet, diesmal „Dank Dir!“ einen stolzen Betrag überreichen. Bei „Dank Dir!“ können sich Familien, die ein Kind mit einer Behinderung haben und für einen bestimmten Anlass eine finanzielle Unterstützung brauchen, eintragen und erscheinen somit auf der Spendenplattform, wo sie von Spendenfreudigen entdeckt werden. Diese können den Betrag und das Kind selbst wählen und so mitverfolgen, wie viel Geld den einzelnen Kindern noch fehlt, um beispielsweise einen Rollstuhl anzuschaffen oder bestimmte Therapien durchzuführen.


Bei der Geldübergabe wurde uns all das genau erklärt und wir durften die Beweggründe der Hauptverantwortlichen dieser Organisation erfahren – wir konnten uns davon überzeugen, dass es die richtige Entscheidung war, ihnen zu helfen! 


Tribuswinkler Heimatkundliche Nachrichten

Buch I, Ausgabe Nr. 1 bis 50, vom Oktober 1993 bis März 2006

In diesem Buch sind auf über 200 Seiten (!) die ersten 50 Ausgaben zusammengefasst. Es gibt ein Inhaltsverzeichnis und ein Stichwortverzeichnis zum einfachen Finden der Artikel.

Teilweise haben wir Fotos verbessert, die Texte jedoch nicht geändert. Der Inhalt ist so abwechslungsreich wie die vielen Autorinnen und Autoren. Enthalten sind Erinnerungen und Zeitzeugengeschichten, Artikel über Renovierungen, Pflanzen der Schwechatau, Küchenrezepte, Tribuswinklerisch für Anfänger, Briefe an die Front, Unfälle und Krankheiten, Interessantes aus der Pfarrchronik, über die Mühlen, Weinverkostung…

Ein ideales Weihnachtgeschenk für alle, die sich für die Geschichte von Tribuswinkel interessieren!

Zum Preis von nur € 15.- jeden Dienstag im Pro Tribus Vereinslokal, Kirchenplatz 7 ab 19:30 Uhr oder bei Fr. Gundi Patleych sen., Kirchenplatz 7 zu erwerben – soweit auf Lager.

Nachbestellungen liefern wir innerhalb einer Woche.




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