Hauptversammlung mit Neuwahl des Vorstandes

Am 23. Juni wurde folgender Vorstand neu gewählt: 

Obmann:                    Schmit Friedrich                                                  

Obmann Stv.:             Nawratil Christine

Schriftführer:             Nawratil Christine

Schriftführer Stv.:      Locker Monika

Kassier:                      Steiger Johann

Kassier Stv.:              Gundi Patleych sen.

Rechnungsprüfer:     Karin Macha, Walter Dürr

 

Kulturlandschaftsveränderung in Tribuswinkel

Unter www.bcbea.at ist in der Ausgabe 2/2 des Online-Fachjournals  „Biodiversität und Naturschutz in Ostösterreich – BCBEA“ 2016 ein Artikel von Martin Prinz über den Landschaftswandel und die Änderungen der Landnutzung in den letzten 200 Jahren in Tribuswinkel erschienen.

 

                Landnutzung 1819                                                 Landnutzung 2015

Tribuswinkel hat sich von einer Gemeinde mit dominantem Ackerbau und einem hohen Anteil von Wiesen und Weiden (fast 30 %) zu einer Katastralgemeinde hin entwickelt, in der Äcker und urbane Flächen (Siedlungsgebiet und Infrastruktur) flächenmäßig etwa gleich bedeutend sind.     

Maßgeblich für diese Entwicklung ist zum einen der Rückgang der Ackerbaufläche von annähernd 2/3 der Gesamtfläche im Jahr 1873 auf etwa 1/3 heutzutage. Gleichzeitig erfolgte seit Ende des 2. Weltkrieges eine zunehmende Bautätigkeit, die auch heute noch nicht abgeschlossen ist. Insbesondere südöstlich der Autobahn werden noch immer größere Bereiche, zumeist Brachen, in Gewerbeflächen umgewandelt. In den bewohnten Ortsteilen selbst kommt es dagegen nur noch zur Verdichtung der bereits bestehenden Verbauung. Insgesamt verfünffachte sich die urbane Fläche von 5,8 %, in den 1950er-Jahren, auf knapp 27 % heute. Ausgehend von der Fläche des 19. Jahrhunderts ergibt sich sogar eine Verdreißigfachung der Fläche für Siedlung und Infrastruktur. Bezogen auf die Einwohnerzahl (1837: 815; 2015: 3990) hat sich die verbrauchte Fläche pro Einwohner von etwa 95 m² auf 470 m² erhöht.

Die Zunahme von Siedlungs- und Infrastrukturfläche wurde weiters zu einem bedeutenden Teil auf Kosten der Wiesen und Weiden erreicht. Von den noch um das Jahr 1900 großflächig im Wiener Becken vorhandenen Wiesen und (Hut)weiden ist de facto heutzutage kaum noch etwas übrig. Aktuell lassen sich etwa 5 % der Fläche in Tribuswinkel der Nutzungskategorie Grasland zuordnen. Das Grasland beschränkt sich heutzutage auf kleine Weiden und Wiesen in großen Gärten, auf noch zu füllende Baulücken oder es liegt als Brachfläche vor.




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Schloss Tribuswinkel

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